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Freitag, 15. März 2013

Unboxing Tomb Raider

Ich habe ein kleines Video erstellt, in dem ich für euch meine Survival Edition des Spiels "Tomb Raider" auspacke und bis auf's letzte Detail präsentiere. Dabei müsst ihr euch einen eigenen Eindruck über die Inhalte machen....

Grüße Fincky


Freitag, 8. März 2013

Angespielt: Sim City

von Fincky

HIER KÖNNTE IHRE REVIEW STEHEN...

Montag, 26. November 2012

Review: Need For Speed - Most Wanted (2012)

Fincky



Eine ungefähr ebenso schnelles Reboot gab es zuvor nur bei den Verfilmungen von Spider-Man, ansonsten dürfte "Need For Speed - Most Wanted" auf weiter Flur da stehen, denn das Original liegt grade mal 7 Jahre in der Vergangenheit und bekam zu seiner Zeit recht gute Kritiken. Das Reboot hat sich Criterion vorgeknüpft, das Entwicklerstudio, dass auch Hot Pursuit schon zu neuem Glanz verhalf. Und nach dem mittelschweren "The Run" Fiasko von Black Box musste EA nun wieder ein wirklich gutes Racing-Game nachlegen und hat es auch mit einigen Abstrichen getan...

Nach einer kurzen Einleitung mit den wichtigsten Fakten und Regeln von "Most Wanted" werden ihr sofort in die Open World entlassen und könnt munter erkunden und euch ersten harmlosen Rennen anschließen. Harmlos, so steht es auf dem Papier, wäre da nicht das einfach zu erlernende, aber schwierig zu meisternde Handling der einzelnen Wagen. Besonders in sehr hohen Geschwindigkeitsregionen sind Unfälle und Karambolagen nicht zu verhindern. Generell müsst ihr ziemlich lange trainieren um überhaupt mal völlig fehlerfrei einen Kurs zu absolvieren. Irgendwas steht doch immer im Weg. Die manchmal aufgesetzten Licht- und Blendungseffekten tragen ihr Übriges dazu bei. Die Crashs sind wieder toll in Szene gesetzt, aber nach dem zehnten Mal gehen einem die immerhin 2-3 Sekunden langen Animationen auf die Nerven. Immerhin wird man automatisch in die korrekte Richtung zurückgesetzt, der Zeitverlust ist also nur marginal.

Die eigentliche Story des Spiels ist nicht umfangreicher als eine Fast & Furious Episode, aber das ist auch nicht gefordert. Ihr habt in der fiktiven Stadt Fair Haven zehn große Kontrahenten, die es im Laufe der Karriere zu besiegen gilt. Bis dahin müsst ihr genug Credits freischalten in kleineren Rennen, bevor ihr dann auf die richtigen Gegner losgelassen werden. Auch kleine Erfolge gilt es freizuschalten, zum Beispiel das Durchspringen großer Reklametafeln. Der Singleplayer-Modus wird euch aber recht schnell langweilen, da die NfS-typische Gummibandmechanik kaum Spannung in den Rennen aufkommen lässt. Die schönen Multiplayer-Modi lassen jedoch einige Herzen höher schlagen, hier kann man sich wunderbar mit Freunden und anonymen Rasern auseinandersetzen. Hier liegt klar der Spaßfaktor des Games und darauf ist es letztlich auch ausgelegt. Doch nicht nur eure Konkurrenten machen euch die Hölle heiß, nein auch die Cops sind aggressiv und häufig auf eurer Fährte. Quasi schon als Gefechte ablaufende Duelle mit den Ordnungshütern geben schon einen gewissen Thrill ab und machen ordentlich Spaß, schade nur, dass ihr auch nach einem absolvierten Rennen bestraft werdet, in dem euch die Polizei weiterverfolgt. Realistisch, aber in diesem Fall keine potente Lösung für den Spielspaß. Auch die fehlende Schnellstartfunktion für Rennen, soweit ich sie nicht übersehen habe, enttäuscht. So muss man oft einige Kilometer bis zum nächsten Rennen fahren, auch wenn man nur kurzzeitig eine Runde einlegen will.

Grafisch reißt "Most Wanted" keine Bäume aus, weiß aber dennoch zu gefallen. Die Autos sehen schick aus, die Kulisse ebenfalls, dazu läuft das Spiel in der Regel flüssig ab (zumindest auf der getesteten X-Box 360), dennoch kommt es ab und zu mal zu Rucklern. Lediglich die schon angesprochenen Lichteffekte können mit der Zeit nerven, da sie oft erst spät den Gegenverkehr oder Hindernisse erkennen lassen. Auch hier: realistisch, aber ein Spielspaßkiller. Der Soundtrack ist längst nicht so gut, wie noch in "Hot Pursuit" und bewegt sich zwischen rockigen Tracks und einer Menge Dubstep.

Das neue "Most Wanted" ist ein gelungenes Rennspiel, mit Stärken und Schwächen. Man kann mit dem Spiel zumindest mit XBL Gold oder PSN-Account nichts falsch machen. Aber Criterion hat hier auch kein Top Game wie "Forza" oder "Gran Turismo" hingelegt, aber besser als das letzte "Ridge Racer" ist "Most Wanted" in jedem Fall.


Freitag, 14. September 2012

Ohrenschmaus Newsweek #1 14.09.2012

 Fincky

Und schon wieder eine neue Kategorie. Ihr merkt das bekannte Ohrenschmausschema wird immer weiter ausgebaut mit neuen Rubriken, Ideen und Inhalten. Und das passiert nicht nur im Blog, sondern demnächst auch in der neuen Podcast-Staffel. Nun aber zur Ohrenschmaus Newsweek, in der Tony und ich, je nach dem wer grade Zeit und Lust hat, euch die interessantesten und wichtigsten Spielenews der Woche präsentieren werden. Den Anfang mache heute mal ich...

Den Anfang macht der neue Shooter von EA und Insomniac Games (bekannt durch Resistance) namens "Fuse". Fuse ist ein Koop-Shooter der im März 2013 sowohl für die Xbox 360 als auch für die PS3 auf den Markt kommen wird. Und darum geht es: "In Fuse verkörpert der Spieler wahlweise einen von vier Geheimagenten, die die Menschheit vor der gefährlichen, außerirdischen Energiequelle Fuse beschützen sollen. Jeder Agent ist mit einzigartigen Fähigkeiten sowie experimentellen Waffen ausgestattet." Insomniac Gründer Ted Price lobt das Spiel seines Studios vor allem für das knallharte Waffendesign, die irrwitzige Action und den dezenten Einsatz von Humor. Solospieler brauchen jedoch keine Bange haben, auch im Einzelspieler-Modus soll Fuse ein Erlebnis sein. Ohrenschmaus präsentiert euch jedenfalls schon mal Screens vom Spiel und hier findet ihr den ersten Trailer!






 Nach dem ich euch schon ausführlich im Hands On Test über Fifa 13 berichtet habe, hat Entwickler und Publisher EA heute ebenfalls bekannt gegeben, dass die seit Anfang der Woche erhältliche Demo plattformübergreifend bereits 2 Mio mal gezogen wurde. Außerdem sei das Spiel fast 1 Mio mal vorbestellt worden. Wir hoffen euch demnächst einen ausführlichen Test nachliefern zu können.

Und wenn wir schon mal bei EA und Sport sind, bleiben wir auch beim Thema. In den letzten Jahren sah es nicht gut aus um die ehemals erfolgreiche Basketballsimulation NBA Live. Nach einer Pause geht es jedoch in diesem Jahr weiter. Das ganze wird jedoch etwas dezenter als gewöhnlich veröffentlicht - als Downloadtitel für grade mal 20 EUR. Das Releasedatum ist noch nicht bekannt, aber einen kleinen Eindruck können wir euch schon geben. Ob NBA Live jedoch den Kampf gegen NBA 2K13 bestehen kann?

Zum Abschluss gibt es neue News von der WiiU. Es gibt die Startpreise und Releasedaten der Konsole zu vermelden. Nintendos neues Werk kommt in einer normalen Version für knappe 260 EUR (Japan) und in einer Premium Edition für ca. 310 EUR (Japan) in den Handel. Wenn ihr heiß auf die WiiU seid, nehmt euch am 30.11. nichts vor. Da erscheint das gute Ding nämlich in Europa. Als Launchtitel stehen u.a. Games wie Aliens: Colonial Marines, New Super Mario Bros und ZombiU neben 31 andere Titel zur Auswahl!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

Euer Fincky!






Donnerstag, 13. September 2012

Versus - #1 - Slender Part 1 Finckys Versuch

Fincky

Neue Ohrenschmaus-Kategorie ist für euch am Start. Diese nennt sich VERSUS. In der Kategorie fordern sich Tony und Fincky gegenseitig heraus in diversen Spieldisziplinen. Ein Duell der Ohrenschmaus-Macher sozusagen.

Den Anfang macht das simple, aber gruselige Free To Play Game "Slender".

Im folgenden seht ihr Finckys Versuch, der in einer Panik-Attacke mündet. Viel Spaß!


Mittwoch, 12. September 2012

Hands On: Fifa 13

Fincky

Jedes Jahr im Herbst kommt EA Sports zuverlässig mit den Updates der Sportreihen FIFA, NHL und Madden daher. Früher waren es wirklich nur kosmetische Korrekturen die die Entwickler vorgenommen haben. Seit 2010 hat man jedoch das Spiel erheblich vorangebracht und verbessert und so ist es dieses Jahr tatsächlich nicht negativ auszulegen, wenn ich behaupte, dass FIFA 13 das beste Update von EA Sports überhaupt ist. War FIFA 12 schon sehr gut, perfektioniert es FIFA 13 noch um einige Punkte. Da kann man auch nicht mehr meckern, "sehr gut" lässt sich eben kaum noch steigern und so fallen viele Veränderungen erst nach einigen Minuten Spielzeit auf. Dafür haben es die Änderungen in sich. Aber der Reihe nach...

Da ich mein Bemusterungsexemplar von EA noch nicht bekommen habe, zog ich es vor mir zunächst die gestern veröffentlichte Demoversion des Fußballspiels zu ziehen. Zur Auswahl stehen mit Dortmund, Arsenal, Milan, Juventus und Man City fünf Topteams. Die Aufstellungen werden bestimmt durch das neue Match Day Feature, welches sehr an Live Season erinnert. Die Teams erhalten nun stets ein frisches Update was Positionen, Verletzungen und Stärken angeht, je nach aktueller Form. Das ist nicht ganz neu, aber erstmals gratis. Toller Zug EA! Aber nun direkt ins Spielgeschehen auf den Platz...


Vor der Partie spielt man nun nicht alleine in der Arena gegen einen Torhüter, sondern absolviert Minispiele zum Trainieren, die sogenannten Skill Games. Das macht ordentlich Laune und macht vertraut mit sämtlichen Steuerungsmechaniken, sein es Freistöße, Elfmeter, Dribblings oder Pässe.  Dann geht es wirklich ins Stadion. Die Spieler laufen durch den Tunnel auf den Platz und schon fällt mehr Bewegung auf, Kameraleute tummeln sich um die Spieler herum, die Spieler winken freundlich und anschließend gibt es sogar den Münzwurf vom Schiedsrichter mit anschließendem Handshake der Spieler. Das erzeugt größeren Realismus und sieht auch noch gut aus. Generell gibt es neue Animationen und am Spielfeldrand wärmen sich nun auch die Ersatzspieler auf, ebenfalls lässt sich ab und an ein Trainer an der Seitenlinie erkennen, ganz zu schweigen vom erstmals optisch dargestellten 4. Schiedsrichter.

Groß angepriesen wurde die neue First Touch Control, die dafür sorgt, dass technisch limitierten Spielern auch mal der Ball mehr oder weniger verspringt bei Ballan- und Mitnahme. Das Feature begeistert von Beginn an interlässt zumindest in dieser Vorabversion die Frage, warum selbst Marco Reus und Mario Götze stellenweise Probleme haben einen einfach Pass geschickt mitzunehmen. Ich gehe davon aus, dass solche Details zum Release der Vollversion ausgebessert werden. Denn, wie gesagt, das Feature ist ansonsten richtig gut und lässt immer wieder völlig unerwartete und dynamische Spielsituationen entstehen. Ebenfalls verbessert wurden die Torhüter, die neue frische Paradenanimationen spendiert bekommen haben und den ein oder anderen unhaltbaren Ball aus dem Angel fischen. Auch die Zweikämpfe wirken nun runder und realer, vor allem durch die Korrektur der im letzten Jahr eingeführten Impact Engine. Nun gibt es keine kuriosen Kollisionen mehr, die für Gelächter sorgen.


Wesentlich umfangreicher als im letzten Jahr gestalten sich die Möglichkeiten in der Defensive und Offensive. Stürmer profitieren vom neuen Complete Precision Dribbling, mit der sich exakt der Ball führen lässt in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen, außerdem gibt es neue Tricks zu lernen. Das Tactical Defending wurde ebenfalls ausgebaut und stellt jetzt die vernünftige Balance zur Offensive dar. Anzumerken ist jedoch, dass die KI-Verteidigung zu viele Schüsse abblockt. Verbessert wurden auch die Optionen bei Standardsituationen. Das ewige Warten vor Einwürfen hat ein Ende und um schnelle Freistöße auszuführen, holen die Mitspieler auch schon mal den Ball aus ein paar Metern Entfernung und spielen ihn schnell zum ausführenden Schützen. Freistöße vor dem Tor lassen sich nun auch besser und gezielter Schießen, zusätzlich gibt uns FIFA die Möglichkeit diverse Freistoßtricks zu erstellen und auszuführen mit einem zweiten Mitspieler. Im Gegenzug darf die verteidigende Mauer nun früher Richtung Schütze stürmen, aber stets mit der Gefahr mit dem gelben Karton bestraft zu werden.


Kritikpunkte gibt es kaum. In diversen Foren wurde das Spieltempo kritisiert, welches etwas erhöht wurde. Ich hatte damit keine Probleme. Ich frage mich jedoch warum es EA nicht schafft deutlich mehr Spielergesichter zu scannen. Der große Konkurrent aus Japan (PES) schafft es doch auch zumindest alle Nationalspieler erkennbar zu machen. Wenn aber bekannte Spieler wie Arsenals Keeper Sczeszny oder Juves Arturo Vidal mit Random-Faces agieren müssen, ist das schon schwach, ebenso wie die (in jedem Jahr) zu schwach bewertete Bundesliga. Nahezu jeder Spieler der Premier League der halbwegs laufen kann bekommt eine Wertung jenseits der 80 Punkte, während Überflieger aus der Bundesliga wie Kuba oder Alaba mit Werten zwischen 76 und 78 rumkrebsen.

Ersteindruck:Exzellent

Hands On: Sleeping Dogs

 
Fincky

Sleeping Dogs sollte ursprünglich Teil der True Crime-Reihe werden, doch Publisher Activision stellte die Produktion ein. Square Enix sicherte sich die Rechte und wird es wohl bis heute nicht bereut haben, denn das bereits im Ausland erhältliche Open World Game "Sleeping Dogs" (das aus der True Crime Idee entstand) ist ganz klar eines der Highlights des Jahres auf dem Gaming-Markt und beweist, dass man mit einer solchen Idee durchaus mehr sein kann, als ein beliebiger GTA-Klon.

Bevor das Spiel in einer leicht gekürzten Variante in Deutschland Ende des Monats erscheint, habe ich für euch zwei Level der ungekürzten PEGI-Version gespielt. Und ich muss gestehen, dass ich am liebsten direkt weitergezockt hätte. Zum einen begeistert das unverbrauchte asiatische Hong Kong Setting, das besonders in der Nacht fantastisch lebendig und beleuchtet ist. An jeder Ecke ist etwas los und ich behaupte auf einer wesentlich realistischeren Art und Weise als beim Rockstar-Konkurrenten. Geht man in ein Restaurant (wo ich in meinem ersten Level startete) bestellen Leute Gerichte, unterhalten sich lebhaft und nehmen ein Dinner zu sich. Das wirkt sehr realistisch, lediglich die Gesichter der CPU-Asiaten lassen sich kaum unterscheiden. Nicht falsch verstehen, das liegt nicht in der Natur des Asiaten sondern daran, dass Square Enix scheinbar nicht sehr viele verschieden aussehende CPUs in die Metropole lässt. So sitzen an einem Tisch schon mal drei identische Frauen. Aber auch das ist bei Spielen wie Saints Row oder GTA selten anders.


Also raus aus der Gaststätte, raus auf den Markt, auf dem scheinbar grade ein Fest stattfindet mit Feuerwerk, lauter Musik und Feuerspuckern. Schon packt mich die Atmosphäre. Die Grafik ist dabei durchaus ansprechend, aber nicht besser als im schon etwas angestaubten GTA IV. Wie intuitiv und stark die Steuerung ist sollte ich im Anschluss herausfinden. Ziel war es eine Person zu schnappen, die scheinbar wichtige Informationen hat. Als die gesuchte Person mich entdeckt, versucht sie sofort zu fliehen und das quer über den bevölkerten Markt. Ich lasse Hauptfigur Wei natürlich direkt hinterher flitzen. Ich springe über Stände und niedrige Hindernisse in bester Hollywoodmachart. Das sieht nicht nur toll und flüssig animiert aus, nein das macht auch riesigen Spaß. Jedoch sollte man aufpassen, es ist mir auch vorgekommen, dass ich über einige recht offensichtliche Hürden springen wollte, das Spiel es mir jedoch untersagte. Also immer schön auf den Hinweis achten, der euch Auskunft darüber gibt, ob ihr dieses oder jenes Hindernis überspringen könnt.

Plötzlich stellen sich fiese Gangster in den Weg und ich mache mich vertraut mit dem Batman-lastigen Kampfsystem. Eine Tasten zum Kämpfen und eine zum Blocken. Funktioniert perfekt. Zusätzlich kann ich Gegner greifen und dann mit der Umwelt (wenn es aufleuchtet) interagieren. Stellenweise ist das relativ heftig und extrem blutig, wenn ich Gegner im Fullspeed gegen Wände knallen lasse oder Köpfe in große Lüftungsrotoren stopfe. Einige dieser Moves werden sicherlich der deutschen Behördenschere zum Opfer fallen. Die Kämpfe sind dynamisch und stylish und vermitteln ein unglaublich gutes Martial-Arts-Feeling, wie ich es selten erlebt habe. Wie im Jet-Li Film. Dabei sind die Kämpfe nicht so leicht, wie man zunächst vermutet. Kontert man Angriffe nicht rechtzeitig im recht kurzen Zeitfenster, bedarf es nur weniger Schläge des Gegners um uns kalt zustellen.


Im zweiten Level, welches ich angespielt habe, bekommen wir den Auftrag eine Drogenfabrik anzuzünden und die "Geschäftsführung" zu kidnappen. In der Mission kommen nicht nur Fäuste und Füße ins Spiel sondern auch richtige Waffen, wie ein Messer, das für blutige Szenen sorgt, oder eine handliche Knarre, die sich ebenfalls gut im vernünftigen Deckungssystem nutzen lässt. Das fühlt sich alles so nach Actionfilm an, dass es eine wahre Freude ist, den Controller in den Händen zu halten. Auch kurze Cutscenes gibt es zu sehen, die vernünftig englisch lokalisiert sind. Wenn das fertige Spiel so facettenreich ist, wie mein kurzes Anspielen dann ist Sleeping Dogs zu Recht einer der ganz großen Titel in diesem Jahr! Einen ausführlichen Test bekommt ihr nach dem Release des Spiels in Deutschland!

Ersteindruck: sehr gut

Bildquellen: http://i1-games.softpedia-static.com/screenshots/Sleeping-Dogs_4.jpg , http://www.thereticule.com/wp-content/uploads/2012/08/WinstonPointing.jpg , http://cloud.steampowered.com/ugc/1137411731771939863/00ECA6B7DF4D17067986EAE4A6B4E6C6B8A800F5/ , http://www.gamers.at/uploads/tx_consolmedia/SD_Screenshot_Vault_Shoot_JL_02_Final_01.jpg

Montag, 3. September 2012

Vom X-Boxer zum PS3 Fanboy: Fincky erzählt...

 
 Fincky
 
Ich – einer der größten Sony-Hetzer des Universums – habe mir eine  
Playstation 3 angeschafft. Kaum zu glauben oder? Ich habe das Gerät erst
4 Tage, habe es aber jetzt schon in mein Herz geschlossen. Warum? Das
erzähle ich euch jetzt.
 
Am Freitag hatte ich mich für das 320 GB Slim (K) Modell mit einem
Controller für 212,99 € entschieden. Ein fairer Preis aus meiner Sicht.
Dazu nahm ich mir die Spiele „Heavy Rain“, „Uncharted 2“ und
„Killzone 3“ mit. Natürlich erstmal die Exklusivtitel abstecken, da
ich zuvor ja schon mittels Xbox 360 schon gut versorgt war. Der Aufbau
samt Installation ging fix. Besonders gut gefiel mir der integrierte
WLAN Anschluss. Für meine Xbox Arcade müsste ich einen WLAN-Adapter erst
für nicht grade wenig Geld dazu kaufen. Innerhalb von wenigen Minuten
war die PS3 Online, zog Firmware Updates und auch die
System-Einstellungen gingen locker von der Hand.
 
Ebenfalls positiv ist der Controller als Eingabegerät. Das Pad ist
wesentlich leichter als bei der Konkurrenz von Microsoft und wieder
positiv hervorzuheben ist, dass mittels USB Kabel der Akku aufladbar ist
und nicht wie bei der 360 Akkubatterien bzw. ein separater Akku
anzuschaffen ist, den man an einer Station aufladen muss. Dafür liegt
das Gamepad nicht so gut in den Händen. Der Xbox-Controller und diese
Meinung ist natürlich völlig subjektiv ist griffiger und passender, vor
allem für etwas größere Griffel :)
 
Ein weiterer technischer Aspekt pro PS3 ist die extrem ruhige
Geräuschkulisse des Models, egal ob man zockt, Blu-Rays guckt oder im
PS-Store unterwegs ist. Das Gerät ist immer leise und sticht damit
zumindest meine 360 Arcade deutlich aus, die schon recht laut werden
kann.
 
Anschließend habe ich den integrierten Blu-Ray Player getestet und mit
meinem separaten Gerät verglichen. Einziger Unterschied ist auch hier
die reduzierte Geräuschkulisse. Und die Tatsache, dass die PS3 auch
3D-Blu-Rays abspielen kann. Tolles Feature, gemessen am Preis!
 
Aus meiner Sicht brillant ist das Angebot eine externe Festplatte
anzuschließen und die PS3 somit als Multimedia-Center zu verwenden, vor
allem, da das Gerät nahezu alle Bild, Ton und Videoformate (sogar mp4)
erkennt, was sogar nur den wenigsten Blu-Ray Playern gelingt.
Wunderbar!
 
Der PSN-Store ist schön übersichtlich und bietet ein reichhaltiges
Angebot an alten und neuen Spielen, besonders die Möglichkeit alte PSOne
und PS2 Klassiker zu spielen ist toll. Die Preise sind dabei in der
Regel fairer als auf dem Xbox-Marktplatz, dafür sind jedoch, zumindest
bei mir, trotz 100% Signalstärke des WLANs die Downloadzeiten sehr lang.
Besonders bei vollwertigen PS3 Spielen muss man sich Zeit nehmen, bzw.
man lässt es im Hintergrund oder so wie ich über Nacht laufen. Infamous
2 benötigt zb 15 GB Speicher, die erst einmal runtergeladen werden
müssen. Aber allein die Tatsache, dass ich auf der Playstation ohne
Zusatzkosten Online-Gaming betreiben kann ist grandios. Auf der X-Box
ist das ohne kostenpflichtige Gold-Mitgliedschaft nicht möglich. Man
kann jedoch auch Sony das Geld in den Arsch stecken mit einer PSN Plus
Mitgliedschaft z.B. für 15 € für drei Monate. Dafür bekommt man aber
sofort 10 Spiele, darunter hochwertige, wie aktuell Borderlands, Dead
Space 2, Infamous oder das wunderbare Little Big Planet 2. Zusätzlich
gibt es exklusive Rabatte und mehr. Das rechnet sich in jedem Fall!
 
Jetzt aber endlich zum Zocken. Ich wollte zuerst Uncharted 2 testen.
Das Spiel ist schon etwas älter, weshalb es bereits einige Patches gibt.
9 Updates waren es in der Summe, mal 10 mb mal 100 mb groß. Positiv ist,
dass alles automatisch geladen und installiert wird. Blöd nur, dass die
Vorfreude aufs Zocken gebremst wird, wenn man ne halbe Stunde warten
muss. Die Patches bei Microsoft sind kleiner und schneller geladen. Wenn
dann auch noch das Spiel installiert werden muss, wie bei Heavy Rain,
kann es wirklich verdammt lange dauern.
 
Aber irgendwann geht es dann los. Über die Spiele im Einzelnen, will
ich an dieser Stelle nicht sprechen. Grafisch nehmen sich Sony und
Microsoft nichts, lediglich bei der Performance liegt die Xbox bei
einigen Spielen nachweislich vorne und hat weniger mit Rucklern zu
kämpfen. Dafür gefiel mir der Sound der PS3 besser, kann aber auch
einfach nur eine subjektive Wahrnehmung sein. Durch Installation sind
die Ladezeiten der Spiele wesentlich geringer als bei der Konkurrenz.
Mehr kann ich zocktechnisch noch gar nicht sagen, da ich erst knappe 3
Stunden gespielt habe. Aber schon mal vorweg, Heavy Rain hat das
Potential zum All Time Favoriten zu werden bei mir.
 
 
+
Gute Exklusivtitel
Integrierter WLAN Adapter
Einfache Bedienung und Installation
Leichter Controller
Akku per USB aufladen
3D Blu-Ray Player
Sehr leises Gerät
Gerät erkennt nahezu jedes Dateiformat (Bild, Ton, Video)
Gut ausgestatteter übersichtlicher Store mit fairen Preisen
Gratis Online-Gaming
Geringere Ladezeiten beim Spielen, dank Installation

-

Xbox Controller liegt besser in der Hand, Position des linken Sticks
u.a. besser
Benutzeroberfläche nicht wirklich stilvoll aus meiner Sicht. Xbox
besser.
Langsamere Server als bei Microsoft.
Downloads und Installationen sehr langwierig.

Samstag, 1. September 2012

The Expendables 2


Story

Auftraggeber Mr. Church hat nicht vergessen, dass Barney Ross und sein Chaospack bei der letzten Mission mehr Schaden als Nutzen vollbracht haben, weshalb er Ross’ zur Wiedergutmachung einen neuen Auftrag gibt. Die Expendables müssen in den tiefsten Ostblock um eine Katastrophe größtens Ausmaßes zu verhindern und den Tod eines Freundes zu rächen.


Kritik

Obwohl ich dem ersten Teil des Action-Feuerwerks zu seiner Zeit die Höchstwertung gegeben habe, muss ich eingestehen, dass Teil 2 in fast jeder Hinsicht besser ist als sein Vorgänger. Zum einen liegt das an der wesentlich zielorientierteren Regie von Simon West, der Stallone abgelöst hat. West bezieht sich auf das Wesentliche. Actionorgien mit immenser Gewaltdarstellung, knackigen One-Linern und einer Menge Selbstironie. Es gibt zwar wie im ersten Teil noch ein paar kleine Nebenschauplätze, letztlich verlässt West jedoch nie das eigentliche Territorium, anders als es Mr. Stallone noch im ersten Teil  vollzogen hat.

Schon die Opening-Sequence hat es unglaublich in sich. Es werden Köpfe weggesprengt, Gliedmaßen fliegen durch die Gegend, es ist laut, krawallartig und das pure Actionchaos, aber gekonnt und ohne viel Wackelei auf die Leinwand gebracht. Sowohl die älteren Recken, als auch die jüngere Darsteller hauen sich einen witzigen Spruch nach dem anderen um die Ohren. Dabei sieht man zu jeder Zeit wie viel Spaß die Männer beim Dreh hatten. Manches Mal, besonders bei Bruce Willis, sieht man sogar, wie sich die  Schauspieler das Lachen nicht mehr verkneifen können. Und auch im Publikum war die Feier groß. Das Kino war durchgängig mit Männern bestückt und feuerte die Actionstars förmlich an. Spätestens als Chuck Norris seinen kurzen, aber wirklich einprägsamen Auftritt hat, gab es im Saal kein Halten mehr. Dass sich der Film auch selbst parodiert zeigt eine Szene in der Stallone als Barney Ross eine Rede zu Ehren eines verstorbenen Teammitglieds hält. Bewegende, aber auch klischeehafte Worte die dann plötzlich durch Jason Statham unterbrochen werden mit: „Haben wir einen Plan?“ und Stallone trocken: „Suchen, Finden, Töten!“. Ein Kracher, der für viel Gelächter gesorgt hat.

Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis, die im ersten Teil nur einen kurzen Dialogauftritt hatten, bekommen endlich mehr Screentime und als im Schlußakt John McClaine, Rambo und der Terminator in Reih und Glied stehen und wild um sich ballern, gibt es WIRKLICH kein Halten mehr. Simon West bedient wirklich sämtliche Fanwünsche. Mehr kann man einfach nicht bekommen. Etwas weniger gelungen ist Jean Claude van Damme als Bösewicht, der mit deutscher Synchronstimme und Sonnenbrille nicht ernst zu nehmen ist. Wirklich böse ist anders. Spätestens als er seine dicken Tränensäcke und Falten an den Augen entblößt ist klar, dass sein Co-Bösewicht Scott Adkins wesentlich authentischer, wenn auch als Abziehbild eines Klischeeostblockers, wirkt.

Am Ende bekommt jeder Actionheld seine großen Momente: Statham als Priester im Messerkampf, Stallone im Faustfight mit dem Kickboxer van Damme, Terry Crews mit seiner fetten Wumme aus Teil 1, Chuck Norris als einsamer Wolf, Willis und Arnie als wuchtige Ballermänner, Liam Hemsworth als Afghanistanrückkehrer, einen mit Pfannen um sich schlagender Jet Li und die Witzbolde Randy Couture und Dolph Lundgren in ihrer bekannten Art. Was soll da noch kommen in Teil 3? Einiges, denn Nicolas Cage hat sich bekanntlich schon verpflichtet.

Durch Chuck Norris’ Einschreiten sollte der Film weniger brutal werden als der erste, doch zum Glück wollte man die Zielgruppe nicht enttäuschen und änderte nichts. Stattdessen ist der Streifen noch eine Schippe heftiger und brutaler als The Expendables 1. Auch die Spezialeffekte wirken wesentlich aufwendiger als im Vorgänger. Sehr gut!

Auf die Story braucht man natürlich nicht zu hoffen, aber das hat auch niemand oder? Eigentlich weiß jeder was ihn erwartet. Eine pure Action- und Zerstörungsorgie. Während Stallone den Verzichtbaren noch Tiefgang und etwas Handlung geben wollte, verzichtete man für den zweiten Teil fast gänzlich darauf. Es gibt einen Auftrag und der ist zu erledigen. Punkt. Kurios, aber diese Prämisse funktioniert perfekt.


Fazit

Simon West’s Fortsetzung der Expendables ist feinstes Popcorn-Kino, das die Helden unserer Kindheit würdig feiert und von der ersten bis zur letzten Sekunden einfach nur Spaß macht. Tiefgang ist nicht zu erwarten, wäre auch alles andere als sinnvoll. Kracher!


Details

Darsteller: Sylvester Stallone, Jason Statham, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Terry Crews, Dolph Lundgren, Jean Claude van Damme, Chuck Norris, Jet Li, Randy Cotoure, Scott Adkins
Regie: Simon West
Länge: 103 min
FSK: 18
Veröffentlichung: 2012

Bewertung: 

Samstag, 11. August 2012

The Hunger Games - Die Tribute von Panem


Story

Nach Jahren des Krieges ist Nordamerika nicht mehr das, was es einmal war. Viele Gebiete sind völlig zerstört, es herrscht Armut und die Menschen sind noch deutlicher in arm und reich getrennt, als es heute schon ist. Jedes Jahr fordert die Nation, die nun Panem heiß, von ihren 12 Distrikten ihren Tribut in Form eines Jungen und eines Mädchens, um an den Hunger Games teilzunehmen. Einem Überlebenswettbewerb zwischen 24 Teilnehmern der Distrikte ums Töten und nicht getötet werden, der sadistischer Weise im Fernsehen übertragen wird, mit Erfolg. Katniss meldet sich freiwillig, nach dem ursprünglich ihre viele jüngere Schwester ausgelost wurde…

Kritik

Die Tribute von Panem ist gleichzeitig die kindgerechte Version des Klassikers Battle Royale und ebenso eine Neuauflage des Stallone-Klassikers Running Man. Dementsprechend bietet der Stoff um eine sadistische Fernsehshow in der sich Leute umbringen eigentlich nichts Neues. Das es sich jedoch um 24 teilnehmende Kinder und Jugendliche handelt, die sich ab metzeln, ist schon irgendwie neu. Es sei gesagt, dass Gary Ross leider extrem viel Potential verschenkt um lieber auf Nummer Sicher zu gehen und einen Nachfolger der Twilight-Saga zu produzieren. Die Zielgruppe ist nun mal dieselbe. Natürlich kann man sagen, dass The Hunger Games für einen FSK 12 Film ziemlich blutig und brutal ist, jedoch hat sich niemand getraut die Brutalität wirklich zu zeigen, stattdessen hat man sämtliche Actionszenen mit Handkamera gedreht und alles verwackelt, so dass letztlich doch alles kindgerecht wirkt, auch wenn man wirklich viele tote Kiddies im Film sieht. Ich würde gar behaupten, dass 12-Jährige den Sinn hinter der Story nicht verstehen, aber nun gut, das ist jetzt nicht unser Problem.

Dass ein so großes Budget im Film steckt, sieht man eher nicht. Billige CGI-Effekte wechseln sich in der Regel mit durchschaubaren Green-Screen-Aufnahmen ab. Teilweise lächerlich, muss ich gestehen. Auch die Kostüme sind derartig over the top, dass die ganze Welt, die im Film (nach einem Roman) beschrieben wird, absolut unrealistisch wirkt. Ebenso schwach sind die meisten Charaktere des Streifens. Lediglich Woody Harrelson, der seine Rolle nicht ernst nimmt, spielt überzeugend, der Rest -> eher schwach. Selbst Jennifer Lawrence, die in Winter’s Bone noch gnadenlos alles weggefegt hat, mit ihrer Performance, spielt kaum überzeugend, was aber auch an ihrer mies geschriebenen Rolle liegt. Allein die Tatsache, dass die ganze Trauer über das Verlassen der Familie und die Zweifel über den Sinn der Show überhaupt, spielen nach knapp 1 Stunde Laufzeit schon keine Rolle mehr. Stattdessen ist die Hauptfigur regelrecht euphorisch und scheint sich schon zu freuen auf den Beginn der Spiele.

Generell ist die erste Stunde des Films unglaublich langweilig, zäh und unspektakulär, obwohl massiv mit Kostümen und Ausstattungen aufgefahren wird. Aber die erzählten Geschichten sind unglaublich uninteressant und reißen den Zuschauer alles andere als an sich. Zum Glück geht es dann irgendwann richtig los, nach über einer Stunde. Der Überlebenskampf zwischen den Kids im Wald ist zumindest spannend gehalten und phasenweise, wenn die Handkamera Pause hat, auch gut inszeniert. Dass sich daraus aber eine zweite Bella/Edward und am Ende auch Jacob Geschichte entwickelt, ist unverzeihlich und geht ganz klar aufs Kerbholz der Produzenten. Shame On You!

Völlig irrsinnig sind auch die Handlungen fast aller Kinder in der Welt, dabei meine ich jedoch viel mehr die Gefühlswelt der Teilnehmer. Niemand hat Angst, niemand verfällt in Wahn, niemand ruft um Hilfe. Psychisch sind alle Kinder eisenhart und lassen sich nichts anmerken. Bitte? Viele Kinder in diesem Alter haben noch Heimweh, wenn sie auf Klassenfahrt fahren und würden dann unter den Umständen der Filmhandlung keine Todesängste durchleiden? So ein Quatsch. Ebenso schlimm ist, dass sich der Film nicht mal wirklich gegen die Machenschaften des Capitols (der reichen Hauptstadt) positioniert. Grade in einem Film für Kinder oder junge Jugendliche geht das gar nicht. Der Film ist bis auf einen kurzen Riot-Act in einem Distrikt völlig unkritisch.

Fazit

The Hunger Games ist das Twilight für die nächste Generation. Ein eigentlich interessantes Thema wird langweilig, unkritisch und dröge auf der Leinwand erzählt. Die eigentlich brillante Jennifer Lawrence hat zwar ihrer Geldbörse mit der Verpflichtung für die Trilogie einen Gefallen getan, mehr aber auch nicht. Was bleibt ist ein Film, der sich zu ernst nimmt um wirklich zu unterhalten, der aber für einen ernsten Film zu wenig reflektiert und somit mindestens so unrealistisch und fragwürdig ist wie die Vampirsaga. Der Vergleich zu Battle Royale ist jedenfalls beschämend. Da liegen Welten zwischen.

Details

Darsteller: Jennifer Lawrence, Stanley Tucci, Donald Sutherland, Lenny Kravitz, Woody Harrelson, Liam Hemsworth
Regie: Gary Ross
Länge: 142 min
FSK: 12
Veröffentlichung: 2012

Bewertung:

Mittwoch, 8. August 2012

The Dark Knight Rises



Story

8 Jahre sind vergangen seit Harvey Dents Tod und dem Verschwinden von Batman, dem man immer noch die Schuld für das Ableben des Staranwalts gibt. In Gotham ist Ruhe eingekehrt. Doch schon bald zieht ein gewaltiger Sturm über Gotham auf, mit dem Namen Bane, der keine Gefangenen nimmt und die Stadt in Schutt und Asche legen will. Ein letztes Mal muss sich Bruce Wayne in seine Maskerade werfen und die Stadt, die ihn verstoßen hat, retten. Oder ist es bereits zu spät?

Kritik

Wir alle haben es herbei gesehnt und nun ist es da. Das neue Meisterwerk von Regie-Ass und Batman-Neuerfinder Christopher Nolan der mit The Dark Knight Rises seine fulminante Trilogie des Dunklen Ritters beendet. Ich sage bereits jetzt, dass mir schon im Vorfeld klar war, dass die Erwartungen an den Film am Ende gar nicht völlig bestätigt werden konnten, da man mit The Dark Knight einfach so ein Brett vorgelegt hat, dass er vielleicht für immer als beste Comicverfilmung, ja gar als einer der fünf besten Actionfilme überhaupt in die Filmgeschichte eingehen wird. Nichts desto trotz, habe ich mich natürlich enorm auf den Abschluss der Reihe gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ich beginne direkt mal mit dem Cast. Ich kann mich nicht erinnern in einem Film schon mal ein solches Ensemble gesehen zu haben. Bei wem soll man anfangen? Christian Bale, Michael Caine, Gary Oldman, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Morgan Freeman, Marion Cotillard und zwei weitere Stars, deren Nennung nur, den Film schon spoilern würden. Mehr geht einfach gar nicht. Da bleiben selbst die Avengers auf der Strecke. Und das ist auch nicht der einzige Grund warum Marvel gegenüber DC im Kinojahr 2012 in Sachen Qualität das Nachsehen hat. Aber zurück zu den Darstellern. Über Christian Bale bedarf es nur weniger Worte, besonders die erste halbe Stunde des Films lässt einen unweigerlich an Bales Method-Acting in The Machinist denken. Auch später spielt er einen emotional gebrochenen Mann, der ohne seine Maske nicht mehr existieren kann in dieser düsteren Welt. Der dunkle Ritter ist in seinem Finale sowohl psychisch als auch physisch schwer am Ende und kann nur noch seine letzten Kräfte bündeln und seine Ängste besiegen um letztlich auch das Böse zu besiegen. Wie schwer es Batman im dritten Teil der Trilogie hat, kann man an seinem Antagonisten Bane ausmachen. Bane ist körperlich so übermächtig, dass er Batman demütigt in dem er ihn sogar demaskiert und wortwörtlich bricht. Batman zahlt hier eine Menge Lehrgeld. Bane ist auch die Figur, mit der The Dark Knight Rises hätte fallen können, denn es ist wahrlich nicht einfach, Nachfolger einer so brillant gespielten Figur, wie die des Jokers in The Dark Knight, zu sein. Dementsprechend spielt der eigentlich charmante Tom Hardy seinen Schurken Bane auch ganz anders als Heath Ledger zu seiner Zeit den schrillen, anarchistischen Clown. Bereits in der Opening Sequenz in luftiger Höhe stellt Bane klar, dass er ein gewalttätiger und physischer Bösewicht ist, der nicht viel von Worten hält, sondern Taten folgen lässt, aber und das ist für unseren Helden Batman das Problem, Bane zeigt trotzdem Grips. Tom Hardy hat es sich dann auch nicht nehmen lassen und eine gewisse Prise Zynismus von Heath Ledger übernommen (Börsenheinz: "Hier gibt es kein Geld, das sie stehlen könnten! Bane: "Wirklich? Und warum seid ihr dann alle hier???"). Tom Hardy hatte es mit seiner Mundmaskerade besonders schwer schauspielerisch zu überzeugen, da ihm kaum Möglichkeiten zur Mimik gegeben waren. Aber Hardy löste das Ganze durch seine einzigartige Präsenz und seine genuschelte und herrlich betonte Sprache. Bane ist, wie er selbst sagt, Gothams Abrechnung, das notwendige Böse. Das nimmt man dem hochbegabten Hardy sofort ab, auch wenn er längst nicht so präsent ist wie der Joker. Auch andere Stammdarsteller von Christopher Nolan überzeugen. Besonders hervorzuheben sind die emotionalen Darstellungen von Joseph Gordon-Levitt als immer mutiger werdender Polizist Blake, Michael Caine zu Tränen rührend als Butler Alfred und Gary Oldman in seiner Paraderolle als Comissioner Gordon. Doch irgendwie wird ihnen trotz hervorragender Leistungen die Show von einer Dame gestohlen, die man so gar nicht auf der Rechnung hatte: Anne Hathaway als Catwoman. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Dame nicht wirklich leiden kann, aber als Catwoman, mein lieber Scholli, überzeugt sie wirklich auf ganzer Linie. Sowohl ihr Charakter ist wesentlich ausgereifter als in den alten Batman-Filmen, als auch ihre körperlichen Fähigkeiten. Hathaway verdrischt die Männerwelt nur so vor Wut und Energie. Welche Szenen mit besonders in Erinnerung geblieben sind? Auf jeden Fall das emotionale Gespräch zwischen Bruce Wayne und Butler Alfred. Einfach nur rührend. Auf eine ganz andere Art und Weise begeistert die schon aus den Trailern bekannte Szene, in der Bane während eines Football-Spiels das Spielfeld von unten sprengen lässt. Grandios vor allem deswegen, weil zuvor in Totenstille die Nationalhymne gesungen wird in ihrer reinsten Form, von einem kleinen Jungen, während sich das Böse, in Gestalt von Bane, seinen Weg ins Stadion schafft. Das große Spektakel an Action und Spannung fährt dann die letzte dreiviertel Stunde auf, über die ich aber nichts erzählen werde, da dies ohne Spoiler einfach nicht möglich ist. Das würde euch den Film definitiv versauen. Aber nun weiter mit der Lobeshymne, denn meine Begeisterung wird auch von Regisseur Nolan erzeugt, der die Actionszenen, wie immer gekonnt in Szene setzt, aber vor allem dem das Meisterstück gelingt die vielen zunächst unübersichtlichen Plots und Handlungsstränge am Ende alle zusammen zu bringen und zu lösen, ohne große Logikfehler. Ganz stark! Lob gebührt auch dem fantastischen Score von Mastermind Hans Zimmer. Gänsehaut pur! Aber nun genug gelobt, es gibt nämlich auch einige Gründe, warum The Dark Knight Rises letztlich nicht so gut ist wie sein Vorgänger. Zum einen liegt das an der zu kurz bemessenen Screentime der eigentlichen Hauptfigur Batman. Es vergehen knappe 40 Minuten bis Bats überhaupt im Einsatz zu sehen ist und dann auch nur kurz und im Mittelteil auch wieder nicht für eine ganze Weile. Das ergibt zwar Sinn im Rahmen der Handlung, aber ich behaupte einfach mal, dass man das besser hätte lösen können. Außerdem fehlen mir die ganz großen Magic Moments, die den Film perfekt hätten machen können. Man muss aber zugeben, dass die Magic Moments in The Dark Knight fast ausschließlich von Heath Ledger kamen. Und so sind wir wieder beim Ausgangspunkt, den Erwartungen.

Fazit

Meine Erwartungen wurden nahezu vollständig erfüllt. Wer jedoch den Film an The Dark Knight messen will, der könnte schon ein kleines Stückchen enttäuscht sein. Nolan und seine fantastischen Darstellern schließen den Kreis der mit Batman Begins eröffnet wurde. Dabei blieb die Filmreihe ohne Ausfall auf enorm hohem Niveau. The Dark Knight Rises ist so emotional wie kaum ein Actionfilm je zuvor und das passt perfekt für den (fast) epischen Abschluss der Dark Knight Trilogie. Das wichtigste zum Schluss, keine der 164 Minuten ist auch nur im Ansatz langweilig. Wer das Gegenteil behauptet ist ein Spinner.

Details

Darsteller: Christian Bale, Gary Oldman, Tom Hardy, Michael Caine, Anne Hathaway, Joseph Gordon-Levitt, Morgan Freeman, Marion Cotillard
Regie: Christopher Nolan
Länge: 164 min
FSK: 12
Veröffentlichung: 2012

 Bewertung: 


Montag, 18. Juni 2012

Film-Special: Finckys 50 Favorite Movies


Es war gar nicht so leicht, aber es ist vollbracht. Ich präsentiere euch ab heute und in den nächsten Tagen meine 50 besten Filme. Da ich die Liste jetzt schon vollständig überblicken kann, würde ich behaupten, dass es sich um einen ziemlich bunten Haufen Filme handelt, die alle auf ihre Art und Weise mich begeistern können. Also kurze Rede, langer Sinn...  Viel Spaß beim Lesen und fleißig kommentieren bitte!

Worum geht's? Der Film erzählt von einer Gruppe fünf junger Leute, die im ländlichen Texas einer Familie von Kannibalen in die Hände fällt. Nur eine junge Frau entkommt der anschließenden Mordserie lebend.

Warum in der Liste?  TCM, liebevoll abgekürzt, ist wahres Terror-Kino, ganz anders als heutige Schlachtorgien á la Hostel, Saw und Co. Das Blutgericht von Texas ist zwar berühmt und berüchtigt, wegen der angeblichen Gewaltperversionen und war deshalb in Deutschland bis 2012 nicht ungekürzt erhältlich. Dabei spielt sich nahezu sämtliche Gewalt im Kopf ab. Lediglich der unfassbar dreckige Look und die wirklich verstörende Tonkulisse sorgen für tiefen Schmerzen. The Texas Chain Saw Massacre ist ein nervenaufreibendes Stück Filmgeschichte, dass den Zuschauer nach kurzer Einführung nicht mehr los lässt.

Worum geht's? Einer flog über das Kuckucksnest ist ein Drama über das Leben mehrerer Insassen einer Psychiatrie, deren Aufenthalt in der Anstalt sich völlig verändert, als der draufgängerische Schwerenöter in die Klinik eingewiesen wird.

Warum in der Liste? Der Film ist einfach nur traurig-schön, mit genau der angebrachten Menge Humor, die ein solches Thema zulässt. Dazu gibt es diverse fantastische Performances zu sehen, u.a. den Durchbruch von Jack Nicholson, in der Rolle seines Lebens. Geleitet wird der Film von dem nicht weniger begabten Milos Forman als Regisseur, der nicht zum letzten Mal in diesem Ranking auftauchen wird, so viel sei versprochen. Das tolle an diesem Film ist das Setting und Thema an sich, welches man selten als Topic eines Kinofilms sehen konnte. Daher ist es erfrischend und unverbraucht und regt nachträglich zum Denken an.

Worum geht's? Frank Dux ist Kampfsportler und reist, als Teil eines Versprechens gegenüber seinem Meister, nach Hong Kong um dort am geheimen und doch berühmten Vollkontakt-Kumitee teilzunehmen.

Warum in der Liste? Ich bin riesiger Martial-Arts Filmfan und Bloodsport war der erste dieser Art, den ich gesehen habe. Jean Claude van Damme entwickelte sich als Held für mich, nichts ahnend was aus dem ehemaligen Kampfkunstexperten im Laufe der Zeit geworden ist. Bloodsport bietet alles was das Fan Herz begehrt: Brachiale und blutige Kämpfe, einen sympathischen Hauptdarsteller, Forest Whitaker in einer Nebenrolle, lustige Gegner, einen später oft kopierten Buddy-Effekt, starke Musik und wunderbar choreografierte Kämpfe. Dazu nervt der Film, im Gegensatz zu zahlreichen Nachmachern, nicht mit einem unnötigen Nebenplot.

Worum geht's? Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner von Berlin in Schrecken und Hysterie, so dass sowohl die Polizei als auch die Unterwelt seine Verfolgung aufnehmen. Er hat bereits mehrere Kinder umgebracht; eine hohe Belohnung ist ausgesetzt.

Warum in der Liste? M - Eine Stadt sucht einen Mörder ist einer der wichtigsten Streifen der deutschen Filmgeschichte und einer der ersten Film überhaupt die, die Möglichkeiten des Tons nutzten. M ist ein extrem spannender und zugleich ernüchternd erschütternder Film über Selbstjustiz, Massenhysterie, Hass und den Umgang mit "geistig minderwertigen" Menschen. Auch wenn der Film heute mit seinem schwarz/weiß-Bild angestaubt wird, so ist es doch seine Handlung ganz und gar nicht, im Gegenteil. Viele Thematiken sind aktueller denn je und sind es auch heute noch Wert geschaut zu werden.

Worum geht's? Dominick Cobb ist Anführer einer Gruppe, der es möglich ist mittels Extrahierung Träume von Menschen zu beeinflussen, sich selbst in diese einzupflanzen und wertvolle Informationen zu rauben. Bei Cobbs vermutlich letztem Deal steht jedoch viel mehr auf dem Spiel als man ahnen kann...

Warum in der Liste? Inception ist ein einziger Mindfuck, der wohl wie kaum ein anderer Film in den letzten Jahren für zahlreiche und hitzige Diskussionen nach dem Kinobesuch und im Anschluss im Internet sorgte. Christopher Nolans Meisterwerk der Science-Fiction lässt viel Raum zur Interpretation, nicht nur am Ende. Weiterhin glänzt der Film mit einer optischen Bildgewalt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Über den brillanten Cast um Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio braucht man kaum Worte verlieren. Über Hans Zimmers wuchtigen und dynamischen Soundtrack aber schon. Hier stimmt jeder Ton zu jeder Sekunde. Nolan schaffte es mit Inception eine komplexe Handlung so auf die Leinwand zu bringen, dass sowohl Feingeister als auch Actionfans voll auf ihre Kosten kommen sollten.

Worum geht's? Ein maskierter Killer treibt sein brutales Unwesen in der Kleinstadt Woodsboro. Jeder könnte der Täter sein, aber auch jeder ein Opfer.

Warum in der Liste? In der ersten Hälfte der 90er Jahre war das Horrorkino tot. Es gab lediglich die x-ten Direct-to-DVD Fortsetzungen bekannter Slasherreihen. Neues oder inspirierendes gab es nicht zu verzeichnen. Dann kam Altmeister Wes Craven (A Nightmare On Elm Street) um die Ecke und belebte mit seinem Slasher Scream - Schrei! das Horrorformat völlig neu. Seine Figuren sollte nicht einfach nur Opfer sein, sondern Charisma und Charakter haben. Er wollte nicht die gängigen Klischees aus Horrorfilmen bedienen, sondern sie in gleicher Weise ehren und persiflieren. Scream ist rasant, gruselig, humorvoll und spannend zu gleich. Leider trat auch Cravens Scream der Fortsetzungsmaschinerie Hollywoods bei und konnte die Klasse und Qualität des Originals nicht halten.

Worum geht's? Der US-Marshal Edward „Teddy“ Daniels untersucht im Jahr 1954 mit seinem Partner Chuck Aule das Verschwinden der Patientin Rachel Solando aus dem Ashcliffe Hospital für psychisch gestörte Schwerverbrecher, das auf der Insel Shutter Island vor der Küste von Massachusetts liegt.

Warum in der Liste? Martin Scorsese schafft es einfach immer mich zu begeistern. Mein absoluter Lieblingsregisseur scheint Meister eines jeden Genres zu sein und setzt immer wieder neue Referenzwerte. Shutter Island sollte das bei den Kritikern und Kinogängern nur bedingt gelingen, obwohl der Film ein sowohl optisches als auch inhaltliches Meisterwerk ist. Der Film lebt und fällt in der Regel mit seinem Hauptdarsteller. Hier lebt er nur mit DiCaprio, der perfekt in die Rolle das Marshals passt, der an allem zweifelt und innerlich zerrissen ist. Glaubt man zu Beginn noch, sich in einem klassischen Crime-Thriller zu befinden, wird man bald nicht mehr die Grenzen zwischen Wahnsinn und Realität erkennen. Shutter Island ist ein Genuss für jeden Fan klassischen Kinos, mit hohem Wiederschauwert, trotz des Mindfuck-Twists am Ende.

Worum geht's? John Rambo ist Kriegsveteran. Bei Kriegsantritt als Held gefeiert, bei seiner Wiederkehr, wie viele seiner Kameraden, als Kindermörder und unerwünschtes Übel verhasst. An ein normales Leben ist nicht zu denken, überall wird die Anwesenheit Rambos abgewiesen, weshalb sein Instinkt nichts anderes zulässt, als sich wie im Krieg zu verhalten.

Warum in der Liste? Im Gegensatz zu den blutigen und trashigen Fortsetzungen schafft es der erste Rambo Film First Blood mit atmosphärischen Bildern, einem gut aufgelegten Stallone und einer ernsthaften Thematik zu begeistern. Im Vietnam-Krieg gab es keine Gewinner und doch waren die größten Verlierer die, die naiv und oft nicht freiwillig den Dienst für ihr Land antraten. Dieses Thema zeigt der Film ausdrücklich, realistisch und bedrückend zu gleich. Dennoch ist auch der erste Rambo Film bereits ein rasantes Action-Feuerwerk, das (leider) wegbereitend war für das Blockbuster-Kino der 80er Jahre. Dabei bleib First Blood oft missverstanden, trotz seiner offensichtlichen Anprangerung.

Worum geht's? James Bond ist Geheimagent des britischen MI6 und soll verhindern, dass der Goldschmuggler Auric Goldfinger seinen Plan umsetzt, das amerikanische Goldreservenlager in Fort Knox radioaktiv zu verseuchen und damit die Wirtschaft der gesamten Welt bedroht.

Warum in der Liste? Goldfinger ist stellvertretend für viele brillante James Bond Filme in der Liste, zählt er doch für viele Fans als der beste der gesamten Reihe. Goldfinger machte Sean Connery nicht nur zum weltweiten Superstar und Sexsymbol vieler Frauen, nein er war auch Wegbereiter für das große Abenteuer- und Actionkino der folgenden Jahrzehnte. Heute wirkt einiges in dem Streifen angestaubt, vor allem das Frauenbild, dennoch zeigte Goldfinger recht früh, was mit Tricktechnik alles möglich ist. Der charismatische Hauptdarsteller, der beste Bond-Gegenspieler aller Zeiten und eine faszinierende Story machen Goldfinger für alle Agentenfans zum absoluten Muss!

Worum geht's? Der dunkle Ritter Gotham Citys, Batman, bekommt es nicht mit einem einfachen Widersacher zu tun, der es auf Geld und Ruhm abgesehen hat. Nein, er bekommt es mit dem psychopathischen, anarchistischen Joker zu tun, der nichts anderes im Sinn hat, als Batman zu vernichten.

Warum in der Liste? Bereits Christopher Nolans erste Batman-Verfilmung Batman Begins spielte in einer ganz anderen Liga als die Verfilmungen der 90er Jahre und generell wesentlich höher als alle seine Genrevertreter. The Dark Knight war DIE Comicverfilmung, die sogar Leute ins Kino brachte, die sonst verabscheuend auf die Comickultur schauten. Kein Wunder, The Dark Knight liefert alles, was Kino für mich ausmacht. Starke Charaktere, perfekt gespielt, u.a. von tragischen Heath Ledger, rasante Actionszenen, eine tiefgründige Story und ein perfektes Gesamtbild, das vermutlich in diesem Genre unerreicht bleiben wird. Daran können auch die Avengers nichts mehr ändern...

FORTSETZUNG FOLGT!

Sonntag, 17. Juni 2012

Gewinnspiel Aktion!


Hallo Leute! Wir wollen eure Unterstützung und bieten euch deshalb ein kleines Gewinnspiel an. Zu gewinnen gibt es zwei DVDs aus Finckys umfangreicher Blu-Ray und DVD-Sammlung. Zum einen Finckys persönlichen All Time Favorite "Lost In Translation", mit Bill Murray und Scarlett Johansson und den Klassiker "Charade", mit den Größen des alten Hollywoods, Cary Grant und Audrey Hepburn!

Was ihr dafür tun müsst?

Ganz einfach...

Hinterlasst uns auf iTunes (Link anklicken, auf "in ITunes ansehen") eine schöne 5 Sterne Bewertung und schreibt uns einen netten Kommentar!

Anschließend hinterlasst ihr hier noch eure Spuren in unserem Kommentarfeld (bitte nicht anonym) damit wir euch mitteilen können, wenn ihr gewonnen habt!

Insgesamt gibt es zwei Gewinner!

Und nun los und viel Erfolg!

Montag, 4. Juni 2012

E3 2012 Spezial: Microsoft Präsentation

von Christian Finck

Das war sie also. Die erste große Präsentation auf der E3 Messe in Los Angeles. Tony und ich sind live vor Ort, da Tony sich aber schon auf die Sony PK vorbereitet, war ich allein auf der Microsoft-Vorstellung. Leider.

Denn viele tolle Sachen gab es nicht zu sehen. Der Opener mit Halo 4 war natürlich amtlich und auch sehr gelungen. Das folgende Splinter Cell: Blacklist hat mir auch gefallen. Optisch sehr schön und auch inhaltlich. Fans der Reihe werden mit dem weiter erhöhten Action-Tempo aber nicht zu befriedigen sein.

EA hat dann kurz die neuen Kinect-Features für Madden und FIFA vorgestellt. Dann gab es einen mächtigen, aber kurzen Teaser zum neuen Gears Of War: Judgement. Hat mir auch gefallen. Es folgte viel TV/Musik und Kinect-Schnick Schnack für die XBox.

Anschließend kam es zum Auftritt von Lara Croft im Tomb Raider Reboot. Die gezeigten Szenen haben mir richtig gut gefallen. Es lässt hoffen. Ebenso wurde das South Park RPG weiter vorgestellt, was die langweilige Show etwas auflockerte. Es ging mit Kinect Zeug und einem unnötigen Auftritt von Sänger Usher weiter. Als Abschluss gab es nicht etwa exklusives zu GTA V, der neuen XBox oder gar Alan Wake 2, nein stattdessen gab es ein fast vollständiges Walkthrough zu Black Ops 2.

Eine sehr bescheidene Präsentation. Ich hoffe auf besseres bei Sony und EA.

Hier bekommt ihr noch den Podcast live aus der Präsentationshalle von Microsoft in Los Angeles von mir.

PS: Glaubt nicht alles, was gewisse Ohrenschmaus'ler euch erzählen ;)

PODCAST DOWNLOAD


Die besten bewegten Bilder der Präsentation